Route der Weissen Dörfer

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Arcos de la Frontera
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El Gastor
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El Gastor
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Olvera
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Vejer de la Frontera
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Ubrique
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Zahara de la Sierra
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Zahara de la Sierra
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Villaluenga del Rosario
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Vejer de la Frontera
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Olvera
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Setenil de las Bodegas
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Setenil de las Bodegas
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Arcos de la Frontera
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Das Weiß des Kalks verbindet die einzelnen Dörfer zu einer Route, die durch die Sierra de Cádiz im Norden der Provinz führt. Es ist eine abwechslungsreiche, schmackhafte, grüne, aufregende Tour: die Route der weißen Dörfer.

Ein weites Land mit spektakulären Landschaften, einzigartigen Tier- und Pflanzenspezies sowie wunderschönen weißen Dörfern von außergewöhnlicher ökologischer, architektonischer und gastronomischer Vielfalt mit Verwurzelung in alten Traditionen, die über die Jahre ihren Charme durch Authentizität bewahren konnten.

Dort leben die Geschichten des Alltags von Al-Andalus weiter: der Verlauf der Straßen, die auf die Ölproduktion spezialisierte Wirtschaft, die traditionelle Lederverarbeitung und die Süßspeisen des maurischen Andalusiens.
Ein Vermächtnis, das auch den Namen der meisten der 19 Dörfer dieser Route prägt: Benamahoma, was „Mohammeds Haus" bedeutet, Alcalá - „die Burg", Algar - „die Höhle", Zahara - „die Festung".      

Aber das Erbe der Berber vermischt sich in dieser Gegend mit dem Erbe der Römerstraßen, der christlichen Invasionen, der Konquistadoren von Amerika, des Eintreffens der französischen Truppen, der Legenden von Räubern und der Bahnschwellen einer Eisenbahnverbindung, die niemals entstand und heute als der grüne Weg der Sierra de Cádiz bekannt ist.

Ein weiteres bedeutendes Merkmal der Route der weißen Dörfer ist das umfassende archäologische Erbe, das bis auf eine Zeit vor 250.000 Jahren zurückgeht und bis heute andauert. Es umfasst eine Reihe archäologischer Fundstellen - angefangen bei Dolmen bis hin zu kompletten Zitadellen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es drei Routen gibt: Die Route zur Vorgeschichte, die Route römischer Städte und die Route der Grenze zwischen Kastilien und dem Nasridenreich.

Die Nutzung des Wassers und die Ölproduktion haben ihrerseits ein Hydraulikingenieurwesen geschaffen, das einen großen Wert für das kulturelle Erbe darstellt, das sich durch Mühlen, Ölmühlen und andere Bauten auszeichnet.

Und all das ereignete sich in einem Gebiet, das von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt wurde: die Sierra de Grazalema. Hier wird der meiste Niederschlag der iberischen Halbinsel verzeichnet und es umfasst zahlreiche Grotten und Schluchten, wie etwa die Garganta Verde. Es handelt sich um eine Landschaft, von der man nicht glauben will, dass sie nur wenige Kilometer vom Stand entfernt ist.

Sie finden auf dieser so bedeutenden Route der Provinz Cádiz sämtliche Möglichkeiten zu Land-, Abenteuer-, Natur- und Aktivtourismus.(click "Routen")

Strecken

 

ROUTE 1

RICHTUNG NORDEN DER SIERRA

1.- Arcos de la Frontera-Algar

Man muss die Route der weißen Dörfer in jedem Fall in Arcos de la Frontera beginnen. Als Tor zur Route der Weißen Dörfer ist Arcos vielleicht eines der schönsten Dörfer Spaniens. Es ist zum „Monumento histórico-artístico" erklärt worden, steht also unter Denkmalschutz. Von den 96 m hohen Klippen aus verfügt man über eine fantastische Sicht auf Pferdeherden, Stiere, Orangen-, Mandel- und Olivenbäume sowie Weinreben. All dies können sie vom so genannten Balkon von Arcos auf der Plaza del Cabildo aus sehen.

Nutzen Sie auch die Gelegenheit, an einer vom Tourismusbüro organisierten Führung durch dieses bezaubernde Dorf teilzunehmen. Es gibt sogar Führungen, die sich nur den herrlichen Innenhöfen (Patios) im andalusischen und arabischen Stil widmen. Die Osterfeierlichkeiten der Semana Santa sind zum "Nationalen Touristischen Interesse" erklärt worden. Eine Besonderheit ist auch die Weihnachtszeit, in der das ganze Dorf sich in ein Lebendes Bethlehem (Belén Viviente) verwandelt, das zum "Andalusischen Touristischen Interesse" erklärt wurde

Zum touristischen Angebot von Arcos gehört neben einem Besuch der Altstadt Wassersport im See von Arcos sowie Drachen- oder Gleitschirmfliegen, da der Ort hierfür besonders gute Voraussetzungen hat. Darüber hinaus kann man die ausgezeichneten Weine mit der Bezeichnung „Tierra de Cádiz" bei einem Besuch der Bodegas kosten und an Degustationen, „Maridajes" (Kombination aus Wein und Speisen), Essen und anderen Veranstaltungen teilnehmen, die Reisenden angeboten werden.

Algar ligt in der nahe von Arcos.Aufgrund seiner hervorragenden Lage werden dem Besucher hier zahlreiche Freizetmöglichkeiten geboten, Wandern im Tajo del Águila , Angelsport im Fluss Majaceite, oder Kanu und Segelsport im Stausse Guadalcacín II, wo ebenfalls vom einem künstlichen Strand profitiert werden kann. Ein whares Muss ist die Rallye Subida a Algar, die jährlich zahlreiche Automoblfans anzeiht.

2.- Bornos-Espera

Das nächste Dorf an dieser Straße (A-384) ist Bornos, ein Ort an den Ufern eines Stausees. Der Verlauf der Straßen bewegt sich um die Perle des Ortes: der Burgpalast der Riberas (Gut von kulturellem Interesse), der über eine arabische Burg errichtet wurde, von der die Reste der Schutzmauern und der Ehrenturm erhalten wurden. Es entstand so ein Palast im Stil der Renaissance mit entsprechendem Garten. Der Stausee von Bornos eignet sich hervorragend, um dort zu angeln und Wasservögel zu beobachten.

Ganz in der Nähe befindet sich die archäologische Fundstelle Carissa Aurelia (in Espera). Es handelt sich um eine alte Siedlung, die auf die Jungsteinzeit zurückgeht und ihre stärkste Entwicklung während der Römerzeit (2.-4. Jh.) erlebte. Die Überreste der Burg dominieren das gesamte Dorf; von der Burg Fatetar (13.-15. Jh.), die ebenfalls zum Gut von kulturellem Interesse ernannt wurde, sind bis heute die Schutzmauern, der Ehrenturm und die Zisterne erhalten.

3.- Villamartín

Dieses weiße Dorf, das vom fruchtbaren Ackerland an den Ufern des Guadalete umgeben ist, ist dank seiner strategisch guten Lage am Schnittpunkt zweier Wege seit frühester Zeit besiedelt. Ein Beweis hierfür ist der Dolmen von Alberite, eine der ältesten megalithischen Formationen der iberischen Halbinsel, die sich innerhalb der archäologischen Fundstelle von Torrevieja befindet. Sie weist Belege für das Gebiet des heutigen Villmartín auf, die in die Jungsteinzeit, die Tartessos-Zeit und die Zeit des maurischen Andalusiens zurückreichen. Der Dolmen liegt 4 km von der Ortschaft an der A-373 in Richtung Prado del Rey entfernt.

4.- Algodonales-El Gastor

Im weiteren Verlauf unserer Route kommen wir nach Algodonales, das im Schatten der Sierra de Líjar liegt und sich dank seiner privilegierten Lage und des Klimas zum lebendigen Zentrum für Flugsportliebhaber entwickelt hat, vor allem für Gleitschirmflieger, aber auch für Drachenflieger und Freiflieger. Die Sierra de Líjar bietet Abflugmöglichkeiten für fast alle Flugsportarten zwischen 1.500 und 4.000 m Höhe.

Die Erstbesiedlung geht auf die Jungsteinzeit zurück, aber der Ursprung des heutigen Dorfes liegt im 16. Jh., als der Ort neu besiedelt wurde. Wenn Sie genügend Zeit haben, lohnt sich ein Besuch des Unterbezirks La Muela, um von den Gipfeln des Gebirges aus Aasgeier beim Flug zu beobachten.

In Algodonales wird ein besonderes Fest gefeiert: das Historienspiel zum 2. Mai 1810, bei der der Kampf der Bürger gegen die napoleonischen Truppen im Unabhängigkeitskrieg wieder auflebt und an dem alle Bürger des Ortes teilnehmen.

Von hier aus können Sie in das Dorf El Gastor fahren, das auf einem Hügel ganz in der Nähe der Quelle des Flusses Guadalete liegt. Es ist aufgrund der fantastischen Sicht auf die Nachbarorte auch als Balkon der weißen Dörfer bekannt. Es ist seit der Prähistorie besiedelt, wie die megalithischen Monumente, die in der Umgebung gefunden wurden, wie etwa der Dolmen El Charcón, bestätigen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt das Museo José María El Tempranillo, ein Volkskundemuseum, das sich im Wohnhaus der Verlobten des berühmten Räubers befindet. Es bietet die Möglichkeit, die Lebensweise im Gebirge im 19. Jh. näher zu erkunden.

Höhlenforscher müssen die Fariña-Höhle oder die Höhle des Schreckens einfach lieben, wie auch Wassersportliebhaber den Stausee Zahara-El Gastor und Wanderer den Tajo de Algarín und Las Grajas.

Besondere Erwähnung verdient das wichtigste Handwerkserzeugnis des Dorfes: die Gaita Gastoreña (Dudelsack aus El Gastor), ein kurioses Instrument, das den traditionellen Dudelsäcken vom Ton ähnelt, nicht aber in seiner Form. Es wurde früher von den Hirten verwendet und ist heute Teil der Weihnachtstradition und der Fronleichnamsfeier, die als Fest von nationalem touristischem Interesse gilt.

5.- Olvera

Die Altstadt, die zum historisch-künstlerischen Komplex ernannt wurde, weist eine Mischung aus dem Erbe des maurischen Andalusiens, volkstümlicher Architektur und Monumenten von besonderer Schönheit auf. Besonders erwähnenswert ist das Viertel Villa mit der Kirche La Encarnación, eine klassizistische Perle, und der Burg, eine muslimische Festung aus dem 7. Jh., von der bis heute die Mauern, Festungstürme und der Ehrenturm erhalten sind. Das Museum von Olvera "Die Grenze und die Kastelle"  befindet sich in dem beeindruckenden Gebäude Casa de la Cilla. Der Besucher kann im Museum die wichtige Rolle der gesamten Sierra de Cádiz, die diese als Grenze zum Reich der Nasriden gespielt hat, kennen lernen.

Um die Gegend voll zu genießen, gibt es nichts Besseres als ein Ausflug zu Pferd, mit dem Fahrrad oder zu Fuß über den grünen Weg der Sierra, einem alten Schienenweg, der Olvera und Puerto Serrano miteinander verbindet und von dem aus man das Naturreservat El Peñón de Zaframagón sehen kann, das eine der größten Aasgeierkolonien Europas beherbergt. Lassen Sie sich diese Route nicht entgehen.

Besonders erwähnenswert ist, dass in diesem Ort wie in Algodonales, Setenil und Zahara de la Sierra exquisites Olivenöl mit der Herkunftsbezeichnung „Sierra de Cádiz" hergestellt wird. Im Ort befinden sich Mühlen, Ölmühlen und Genossenschaften, die besichtigt werden können und in denen Sie das Produkt erwerben können.

6.- Torre Alháquime

Der Name geht auf die arabische Familie Al Hakin zurück, der die Festung, die vier Kilometer von der Burg von Olvera entfernt ist, gehörte. Der Turm von Al Hakin, was auf Arabisch „der Weise" oder „der Gelehrte" bedeutet, gab dem Dorf seinen Namen.

Route Jose María „El Tempranillo"

Machen Sie ihre Träume an dem Ort wahr, an dem der berühmte Räuber Jose María „El Tempranillo" lebte, und in den Ländereien, an den Flüssen und in den Gärten, in denen die berühmtesten Räuber des 18. und 19. Jh. ihre Schandtaten planten. Wenn Sie Torre Alháquime besuchen, laufen Sie Gefahr von der „Partía" (Bande) von Jose María „El Tempranillo" entführt zu werden. Bandoleros Tours, ein Unternehmen für ländlichen Tourismus und Freizeitaktivitäten, bietet Ihnen an, eine Entführung durch die Räuber und weitere Spektakel zu erleben. Und wenn Sie mutig genug sind, besteht die Möglichkeit einer Entführung in Heißluftballons, von denen aus Sie die wundervolle Landschaft dieses Ortes und der Umgebung sehen können.

7.- Setenil de las Bodegas-Alcalá del Valle

Setenil ist aufgrund der Einzigartigkeit und Schönheit des Dorfbildes eines der wichtigsten touristischen Ziele der Comarca. Die Häuser befinden sich im Innern der Felsen oder unter diesen und bilden somit ganz besondere Eckchen. Das Dorf verfügt über eine mittelalterliche Burg (14.-15. Jh.), die sich über dem Dorf erhebt und von der der Ehrenturm und eine Zisterne bis heute erhalten sind. Ein Spaziergang durch dieses Dorf lässt niemanden unbeeindruckt. Zu erwähnen ist, die Karwoche gilt als Fest von nationalem touristischem Interesse.

Und Sie fragen sich sicher, woher der Name kommt. Warum „de las Bodegas"?

Die Antwort ist ganz einfach. Diese Ortschaft liegt im Nordosten der Provinz Cádiz und grenzt an die Provinz Málaga. Sie befindet sich nahe dem Gebirgsland von Ronda, das seit jeher von Olivenbäumen, Getreide, Viehzucht, aber auch vom Wein lebte. Daher gab es zeitweilig im Laufe der Geschichte Bodegas in diesem Dorf.

Vergessen Sie nicht, das Olivenöl zu kosten und zu kaufen!

Sie können außerdem Kosmetikprodukte erwerben, die aus diesem ausgezeichneten Öl hergestellt werden.

Alcalá del Valle (aus dem Arabischen: Al kalat, zu Deutsch „Burg") ist Endstation dieser ersten Route. Das Dorf wurde von den Muslims, die in Setenil lebten, gegründet. Sie baten die Katholischen Könige im Jahr 1484, sich im Lehnsverhältnis in einem nahe gelegenen Tal niederlassen zu dürfen. Das Wasser ist die wichtigste natürliche Ressource und findet sich in allen künstlerischen Monumenten wieder, so etwa das Convento de Caños Santos und die Fuente Grande. In der näheren Umgebung des Dorfes in einer wundervollen Naturlandschaft mit Quellen, unterirdischen Wasserläufen und Bächen befinden sich außerdem die Dolmen von Tomillo, eine Perle der Megalithzeit, deren wichtigster Anzugspunkt ein recht einzigartiger Menhir ist.

ROUTE 2

RICHTUNG SÜDEN DER SIERRA

Wieder beginnt die Route in Arcos de la Frontera als Ausgangspunkt und führt durch jene Dörfer, die Teil des Naturparks der Sierra de Grazalema sind. Zunächst fahren wir in Richtung El Bosque, aber zuerst einmal ein Halt.

 

1.- Prado del Rey

Dieses Dorf hat seine Wurzeln in der Römerzeit. Daher ist die archäologische Fundstelle Iptuci, die zum Gut von kulturellem Interesse ernannt wurde und nur 5 km entfernt ist, sehr interessant. Es gibt Belege für menschliche Siedlungen von der Jungsteinzeit bis ins 15. Jh., wobei die glanzvollste Epoche die Römerzeit war. Bis heute sind einige Reste der Stadtmauer erhalten, die allerdings nicht besichtigt werden können.

Die Phönizier bewirtschafteten bereits einige Salzbergwerke, und zwar im Innern der Berge, nahe der Gegend, die als Cabeza de Hortales bezeichnet wird. Sie entstammen einer Salzwasserquelle und gehören zu den ältesten unterirdischen Salzgruben in Andalusien, die noch bewirtschaftet werden. Sie werden bis heute von einer Familie aus den Bergen, und zwar in vierter Generation, betrieben. Die Eigentümer zeigen auf Anfrage die gesamte Salzgrube. Am besten setzen Sie sich mit dem Fremdenverkehrsamt des Dorfes in Verbindung (Tel.:956 724 436).

2.- El Bosque

Die Ursprünge des Dorfes El Bosque gehen auf die Neuzeit zurück. Sie stehen in direktem Zusammenhang mit den dort erbauten Residenzen von Ponce de León, der Herzöge von Arcos und anderer Edelleute der Dörfer Villaluenga, Ubrique, Benaocaz und Grazalema.
Die gesamte Gegend war ein Geschenk der Katholischen Könige an Rodrigo Ponce de León.

Inmitten der Sierra de Albarracín, nahe dem Fluss Majaceite liegt dieses wundervolle Dorf, das von üppigen Wäldern mit zahlreichen Quellen, deren Wasser Heilkräfte zugesprochen werden, umgeben ist. Die Umgebung eignet sich perfekt für jede Art von Aktivitäten in Kontakt mit der Natur, angefangen beim Forellenangeln im Fluss, der als südlichstes Fanggebiet Europas gilt, bis hin zu Wanderrouten, wie etwa die Routen La Pedriza, Los Pescadores und insbesondere El Bosque-Benamahoma, deren Weg entlang des Flusses zwischen diesen Orten führt und etwa 5 km lang ist.

Jene, die große Emotionen suchen, haben zwei Kilometer von El Bosque entfernt am Abflugplatz Monte Albarracín die Möglichkeit zu Drachen- und Gleitschirmfliegen.

Im Botanischen Garten „El Castillejo" finden sich die die wichtigsten Ökosysteme der Sierra de Grazalema. Ein Besuch lohnt sich.

Wir empfehlen in diesem Dorf außerdem eine Besichtigung der besonderen Art der Mühle von Abajo, die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Sie ist sehr gut erhalten und verfügt noch immer über ihre ursprüngliche Struktur, dank derer wir eine Mühle in Betrieb wie vor hunderten Jahren sehen können. Darüber hinaus können Sie während der Besichtigung ein Brot backen, das Sie am Ende der Besichtigung mit nach Hause nehmen können.

3.- Ubrique

Dieses von beeindruckenden Bergen und den Naturparks Grazalema und Los Alcornocales umgebene Bergdorf verbindet Tradition und neue Technologien. Es wurde zum historischen Komplex ernannt und ist das Zentrum der Marke „Piel de Ubrique". Hier wird jede Art hochwertiger Lederartikel hergestellt, die von den besten Marken der Welt vertrieben werden: Gucci, Dior, Loewe, Nina Ricci, Givenchy, Adolfo Domínguez... Besuchen Sie das Ledermuseum (Museo de la Piel) und überzeugen Sie sich selbst davon.

Es ist römischen Ursprungs, wie die archäologische Fundstelle von Ocuri (1.-2. Jh. n. Chr.), die besichtigt werden kann, und die Römerstraße, die von Ubrique nach Benaocaz führt und einen Wanderweg darstellt, belegen. Heutzutage ist die Altstadt von mittelalterlichem Erscheinungsbild mit engen Straßen, weißen Häusern im Felsen und wundervollen Plätzen.

Neben den Routen, die den Besuchern angeboten werden, gibt es noch weitere Routen: der Desfiladero Romántico, der Salto del Pollo und die erwähnte Römerstraße. In der Umgebung finden sich Landschaften, die sich ideal für Angelsport, Fahrradtouren, Bergsteigen und andere Aktivitäten eignen. Ein weiteres Event, das die Herzen von Motorsportliebhabern höher schlagen lässt, ist die Rally von Ubrique „Ubrique Legítimo".

4.- Benaocaz

Dieses kleine, charmante Dorf mit arabischen Ursprüngen gilt als historischer Komplex. Es verfügt noch immer über ein Nasridenviertel mit engen, labyrinthhaften Straßen mit der alten Pflasterung und weißen Häusern, die einen Kontrast zu den Herrenhäusern des 18. Jh. bilden.

Neben einem Spaziergang über die alte Römerstraße, die nach Ubrique führt, kann man in der Umgebung auch auf anderen Routen wandern, wie etwa entlang der Subida del Caíllo, des Salto del Cabrero und der Buitreras de la Otrera.

5.- Villaluenga del Rosario

Es ist das kleinste und auch am höchsten gelegene Dorf der Provinz. Es liegt im Herzen des Naturparks Sierra de Grazalema an den Füßen eines großen Felsens. Seine muslimischen Wurzeln kann man an den Resten einer mittelalterlichen Straße, die recht gut erhalten ist, sehen.

Diese Ortschaft verfügt über die älteste Stierkampfarena der Provinz (18. Jh.), die zudem sehr außergewöhnlich ist, da sie nicht rund, sondern polygonal ist und über Steinterrassen verfügt. Eine weitere Besonderheit ist, dass diese Ortschaft ein Heiligtum für Liebhaber der Höhlenforschung ist. Sie verfügt über 80 Höhlen und drei der vier wichtigsten Simas von Andalusien: Sima del Cacao, Sima de los Republicanos und Sima de Villaluenga.

Dieses Dorf erhält immer mehr Anerkennung dank seines beliebtesten Produkts: der „Payoyo-Käse". Mit diesem Namen wird eine, vielleicht sogar die bekannteste und international anerkannteste der traditionellen Käsesorten, die in der Provinz erzeugt werden, bezeichnet. Sie wird aus der Milch der Payoya-Ziege, einer einheimischen Ziegenrasse der Sierra de Cádiz, hergestellt. Dabei entsteht ein köstlicher Bio-Käse. Um mehr über den Herstellungsprozess zu erfahren und einen solchen Käse zu erwerben, können Sie die Fabrik besuchen.

6.- Grazalema- Benamahoma

Laut allgemeiner Meinung eines der schönsten der weißen Dörfer. Es liegt im Herzen der Sierra de Grazalema und hat ein ganz besonderes Klima. Zum Beispiel schneit es im Winter und es hat die höchste Niederschlagsrate der iberischen Halbinsel.

Die Altstadt dieses Ortes römischen Ursprungs (Lacílbula) wurde zum historisch-künstlerischen Komplex ernannt und ist ein typisches Beispiel für die volkstümliche Architektur mit einer großen Vielfalt an Monumenten.

In diesem Dorf kann man viel unternehmen, so etwa ein Besuch des Handwerksmuseum für Textilkunst (Museo de Artesanía Textil), in dem Sie mehr über die Herstellung der traditionellen „Mantas" und anderer Kleidungsstück aus reiner Wolle erfahren, oder ein Gang durch die Fabrik der Finca Las Hazuelas, um mehr über die Herstellung des Payoyo-Käse in der Sierra de Cádiz, an der die Besucher teilnehmen dürfen, zu erfahren. Sie können auch an einer Käseprobe, die von einem Monitor geleitet wird, teilnehmen.

Und natürlich bietet der Naturpark Sierra de Grazalema unendliche Möglichkeiten für Bergsteigen, Abenteueraktivitäten und Aktivtourismus. Eine der zahlreichen Routen im Park, die man nutzen sollte, ist - mit vorheriger Genehmigung - die Route El Pinsapar, ein dichter Wald mit zahlreichen spanischen Tannen, eine einzigartige Baumsorte, die bereits in der Tertiärzeit existierte.

Ein weiterer Anzugspunkt ist das Historienspiel „Sangre y amor en la Sierra" (zu Deutsch: „Blut und Liebe in den Bergen"), das im Jahre 1832 spielt und vom Räuber José María „El Tempranillo" handelt. Es bietet Einblick in das Berg- und Räuberleben jener Zeit. Bei dieser Aufführung werden Sie ins Jahr 1832 versetzt. Den Zeittunnel zu durchqueren, wird Ihnen leicht gemacht.

Benamahoma, für die Araber Ben-Mahoma - Söhne Mohammeds -, ist ein Unterbezirk von Grazalema, der von einer beeindruckenden Landschaft umgeben ist und in dem der arabische Einfluss am Straßenverlauf und an den vielen Brunnen und Wasserläufen erkennbar ist. Ein Beispiel sind die Fuente del Algarrobo, eine alte arabische Zisterne, sowie die Nacimiento-Quelle. Darüber hinaus verfügt es über das Ecomuseo del Agua, ein Museum in der alten Nacimiento-Mühle.

In Benamahoma wird das wohl südlichste Fest der Mauren und Christen von Spanien gefeiert. Das Spektakel mit Feuerwerk und Mann-gegen-Mann-Kämpfen, bei dem die rivalisierenden Armeen um das Abbild des Heiligen Antonius streiten, findet am ersten August-Wochenende statt.

7.- Zahara de la Sierra

Für einige ist es das schönste Dorf der Provinz, vor allem aufgrund der Umgebung. Es ist wie eine mittelalterliche Erzählung mit einer Burg aus dem 13. Jh., Überresten der Stadtmauern, arabischen Ursprüngen, dem glänzendem Weiß und der Lage an einem Berghang.

Hier wird eines der für Besucher attraktivsten Feste gefeiert: das Fronleichnamsfest, das zum Fest von nationalem touristischem Interesse ernannt wurde. Die Straßen des Dorfes werden hierzu mit Blumen und Pflanzen geschmückt.

Und das Kurioseste ist, dass es einen Strand hat! Mitten in den Bergen finden wir einen wunderschönen künstlichen Strand. Er liegt im Freizeitgebiet Arroyomolinos und ist dank des Stausees Zahara-El Gastor möglich, von dem aus man einen fantastischen Blick hat. Der Stausee eignet sich hervorragend für verschiedene Wassersportarten.

Bezüglich der Gastronomie ist anzumerken, dass es neben Olvera, Algodonales, Setenil etc. wichtiger Ölerzeuger ist. Sie können die Ölmühle Oleum Viride besichtigen, um mehr über die Herstellung dieses köstlichen Bergöls aus Cádiz zu erfahren und die verschiedenen Sorten mit leckerem Bauernbrot zu kosten.

INTERESSANTE LINKS

Sierra de Cádiz.

Gemeindeverband der Sierra de Cádiz

Touristeninformation

Olvera

Setenil de las Bodegas

Aktivtourismus

Algodonales

Alqutum Agroturismo Schule für Gleitschirm- und Drachenfliegen.  Wassersport. Wandern. Unterbringung Adresse: C/Zahara, 11. Tel.: 0034 956 855 730

Lijar-Sur Schule für Drachenfliegen, Gleitschirmfliegen und Flysurfen

Benaocaz

Aventura Turismo Activo. Gleitschirm-Kurse. Gleitschirmfliegen mit Doppelsitz.Höhlenkunde-Kurse. Bungee-Springen. Wandern. Survival-Kurse. Adresse: C/ San Pedro, 15. Tel.: 0034 956 462 273        

El Higuerón de Tavizna. Exkursionen im Land Rover oder Auto in den Naturpark Grazalema. Einführung ins Klettern. Workshops. Animation. Wandern. Naturpark Grazalema. Naturaula und Herberge. Adresse: Ctra. El Bosque-Ubrique. Tel.: 0034 956 725 950

Grazalema

Horizon, naturaleza y aventura Wandern. Bergsteigen. Mountainbike. Gleitschirmfliegen. Naturrouten. Höhlenkunde. Abseilen, Klettern, etc. Adresse: Plaza de Andalucía, 5. Tel.: 0034 956 132 363

Grüner Weg der Sierra de Cádiz- info@fundacionviaverdedelasierra.com

Alter Schienenweg von Jerez nach Almargen mit einer Länge von 36 Kilometern, der zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann.

Naturpark Grazalema

Touristeninformationszentrum von Grazalema

El Molino de Abajo-El Bosque

Oleum Viride-Zahara

Unterkunft

Campingführer

Ländliche Häuser "Tajo del Águila"- Algar

RAAR - Andalusisches Netz für Unterkünfte auf dem Land

Parador Turismo Arcos

Hoteles Fuerte

 

Weitere Informationen

GASTRONOMIE

Wenn man von der Gastronomie in der Sierra de Cádiz spricht, sind besonders die Schmorgerichte aus Wild, wie z. B. Rebhuhn, Hirsch, Wildschwein, Wachteln etc., hervorzuheben, die in allen Dörfern dieser Comarca typisch sind. Die Chacinas, Morcillas, Butifarras und Chorizos sind ebenfalls in der gesamten Sierra de Cádiz typisch. Ebenso finden sich Tagarninas - die Cervantes im „Don Quichotte" erwähnt -, Spargel, wilde Artischocken und Schnecken in der Hausmannsküche oft wieder.

Unverzichtbare Zutat aller Gerichte ist das Olivenöl der Sierra de Cádiz mit Herkunftsbezeichnung seit 2002. Es handelt sich um ein Öl mit den wilden Aromen des Gebirges, leicht scharf und bitter, Ergebnis des Anbaus in einem unebenen Landstrich, in dem eine Massenproduktion nicht möglich ist. Es ist ein außergewöhnliches Öl.
 Die Sierra de Cádiz war und ist traditionell eine Gegend, die sich dem Olivenanbau und der Produktion fantastischer Öle widmet. Besonders hervorzuheben ist das Olivenöl „Dehesa Vieja" aus Olvera, da es das erste Öl mit der Herkunftsbezeichnung „Sierra de Cádiz" war, das verkauft wurde. Das Olivenöl aus Prado del Rey erhielt vom Andalusischen Ökologiekomitee aufgrund seiner traditionellen Herstellungsweise die Bezeichnung „ökologisch".

Um mehr über die traditionelle Herstellungsweise zu erfahren, lohnt es sich, in einer der Ölmühlen, die besichtigt werden können, Halt zu machen. In Zahara befindet sich der Betrieb „El Vínculo", dessen Mühle besichtigt werden kann und wo Unterkunft geboten wird. Weiterhin gibt es dort das Geschäft „La Extractora", in dem Öl und sonstige Kunsthandwerkserzeugnisse der Gegend verkauft werden. Die Ölmühle „Oleum Viride" kann ebenfalls besichtigt werden. Dort können Sie Öle von sehr hoher Qualität erwerben.

Besonders erwähnenswert ist der Payoyo-Käse aus Villaluenga del Rosario sowie der Käse aus El Bosque, Grazalema und Zahara de la Sierra, die bereits zahlreiche nationale und internationale Preise gewonnen haben. Es handelt sich um einen traditionell hergestellten Käse aus Milch der Payoyo-Ziege, einer autochthonen Ziegenrasse der Sierra de Grazalema.

Ganz in der Nähe, in El Bosque, sollte man Forelle bestellen, ein traditionelles Gericht dieses Bergdorfes, in dem die Fischzuchtanstalt auch eine Sehenswürdigkeit ist.

Unter den Desserts heben sich insbesondere die „Roscos de Huevo", die „Tortas de Aceite", die „Piñonates" und die „Carnes de Membrillo" hervor. Das „Gañote", die „Pestiños", die „Pasta Flora", die „Huevos Nevados", die „Suspiros", die „Borrachos", die „Torrijas" und die „Tortas de Carnaval" sowie die „Hornazos", die „Buñuelos", die „Cortadillos" und die „Empanadillas de Cidra" gehören zu den traditionellen, hausgemachten Süßspeisen der Route der weißen Dörfer.

 

VOLKSFESTE

Alcalá del Valle

 

  • OSTERWOCHE. März - April.

Volksfest von nationalem touristischem Interesse in Andalusien

Aufgrund seiner Eigentümlichkeit hebt sich besonders der Ostersonntag hervor. Es finden Umzüge und die „Carrerita de San Juan" statt, bei der der Heilige Johannes von der Dorfjugend mit großer Geschwindigkeit durch die Straßen bis zur Jungfrau getragen wird, um ihr die Auferstehung ihres Sohnes zu verkünden. Es handelt sich um eine fromme Inszenierung mit tiefer volkstümlicher Verwurzelung.

Algar

  • VOLKSFEST ZU EHREN DES HEILIGEN NIKOLAUS. Juni

Algodonales

 

  • GESCHICHTLICHE AUFFÜHRUNG DES 2. MAI 1812. Mai

Der Kampf, der die Bürger aus der Herrschaft der napoleonischen Truppen befreite, lebt wieder auf. Die Bürger und Besucher gehen auf die Straße, um an dieser gigantischen Inszenierung teilzuhaben.

Arcos de la Frontera

 

  • OSTERWOCHE. März - April

Volksfest von nationalem touristischem Interesse.

Die steilen und engen Gassen, in denen die Pasos (die Prozessionsfiguren) kaum Platz finden und die Wände streifen, der Duft von Räucherstäbchen, Wachs, Nelken, Lilien, die Tuniken der Büßer und die Stille umhüllen das Jerusalem jener Epoche.

 

  • TORO DEL ALELUYA  (STIERTREIBEN) - Ostersonntag

Fast 30.000 Menschen kommen beim „Toro del Aleluya" von Arcos zusammen, um zu sehen, wie die jungen Männer vor den Stieren herlaufen.

 

  • LEBENDKRIPPE       Dezember

Das gesamte Dorf wird mit Palmblättern geschmückt und mit dem seichten Licht der Fackeln beleuchtet. Die Bürger kleiden sich mit Blick fürs Detail für das Fest, bei dem die Geburt Jesu nachempfunden wird.

 

Benaocaz

  • VOLKSFEST ZU EHREN DES HEILIGEN BLASIUS (MITPATRON) Februar

Bornos

  • KARNEVAL   März

Volksfest von nationalem touristischem Interesse in Andalusien

Es ist das repräsentativste Fest dieser Ortschaft. Dank seiner Lebendigkeit, seiner Dynamik und Heiterkeit wird es sehr intensiv gelebt. Während dieser Tage heben sich insbesondere die Ausstellung lokaler Gruppen, der Maskenwettbewerb und der große Umzug, während dessen ein Kostümwettbewerb stattfindet, hervor.

El Bosque

  • PATRONATSFEST ZU EHREN DES HEILIGEN ANTONIUS VON PADUA. Juni

Das Fest beinhaltet ein Volksfest, eine Kirmes sowie ein Feuerwerk.

El Gastor

  • FRONLEICHNAM.  Juni

Volksfest von nationalem touristischem Interesse in Andalusien

Das Dorf erwacht bedeckt mit Zweigen und Zypergras. Das normalerweise weiße Dorf ist ganz in Grün getaucht, sowohl der Boden als auch die Wände.

Am Abend findet die „Jahresausstellung des Dudelsacks aus El Gastor" statt. Es handelt sich um ein Blasinstrument der Familie der arabischen Schalmeien.

Espera

  • OSTERWOCHE  März - April

Volksfest von nationalem touristischem Interesse in Andalusien

 

  • PATRONATSFEST ZU EHREN DES HEILIGEN CRISTO DE LA ANTIGUA September

Volksfest von nationalem touristischem Interesse in Andalusien

Grazalema

·  FEST DER MAUREN UND CHRISTEN August

Anfang August erinnert Benamahoma an seine arabische Vergangenheit und putzt sich heraus, um das Fest der Mauren und Christen zu feiern. Das Wirrwarr versetzt uns in Zeiten zurück, in denen diese Gegend die Grenze des Königreiches der Nasriden von Granada war und das Geplänkel zwischen beiden Parteien endlos schien.

Olvera

  • OSTERWOCHE. März - April

Volksfest von nationalem touristischem Interesse in Andalusien.

  • VOLKSFEST „LUNES DE QUASIMODO". März - April

Volksfest von nationalem touristischem Interesse in Andalusien.

Es wird am zweiten Montag nach Ostersonntag gefeiert. Die Bürger kommen an der Herriza de los Remedios zusammen, um der Jungfrau zu danken.

Die Ursprünge des Festes gehen auf eine lange Dürre, die das Dorf im Jahr 1715 erlebte, und die Bitte der Bürger von Olvera an Unsere Frau von Remedios um Regen zurück. Laut Tradition regnete es und als Dank wird jedes Jahr dieses Volksfest gefeiert.

Prado del Rey

  • VOLKSFEST ZU EHREN DES HEILIGEN ISIDOR. Mai.

Prozession zu Ehren des Hl. Isidors zur Dehesa de Hortales, begleitet von Karren, Kutschen und Reitern.

Puerto Serrano

  • TRADITIONELLES FEST „TORO DEL AGUARDIENTE": 1. Januar

Setenil de las Bodegas

  • OSTERWOCHE: März - April.

 

Volksfest von nationalem touristischem Interesse in Andalusien

Es hat eine tiefe volkstümliche Verwurzelung und kulturelle Tradition. Einzigartig ist die Rivalität der zwei Laienbruderschaften, Santa Vera Cruz (die Weißen) und Nuestro Padre Jesús (die Schwarzen), die in den so genannten „Krieg der Banden" übersetzt wurde.

Da die Straßen sehr steil und eng sind, müssen einige Pasos (die Prozessionsfiguren) auf dem Weg teils zerlegt werden und es werden sogar einige Straßen mithilfe zusätzlicher Laufstege erweitert.

Torre Alhaquime

  • VOLKSFEST ZU EHREN DES HEILIGEN JOHANNES. Juni

Prozession zu Ehren des Hl. Johannes in Karren, begleitet von Pilgern zu Fuß und zu Pferd, zur Mühle von Trejo.

Ubrique

  • SUBIDA DE UBRIQUE - BENAOCAZ  April

Autorennen mit Punktbewertung für das Bergrennen von Spanien. Das Rennen beginnt in Ubrique und endet in der Ortschaft Benaocaz.

  • CRUJÍA DE GAMONES 3. Mai

Volksfest von nationalem touristischem Interesse in Andalusien

Am Tag des Kreuzes steht in jedem Stadtviertel ein von den Bürgern mit Blumen geschmücktes Kreuz, an dessen Fuß das Affodill explodiert, das hierzu auf Scheiterhaufen gelegt wird. Affodill ist eine Art von Binse, die im Feuer aufspringt und kräftige Explosionen hervorruft.

Villaluenga del Rosario

  • VOLKSFEST ZU EHREN DES HEILIGEN ROQUE. „TORO DE CUERDA". August

Villamartín

  • VIEHMESSE UND FEST ZU EHREN DES HEILIGEN MATTHÄUS September

Volksfest von nationalem touristischem Interesse in Andalusien

Die älteste Viehmesse von Andalusien. Sie findet bereits seit dem 16. Jahrhundert statt

Zahara de la Sierra

  • FRONLEICHNAM. Juni

Volksfest von nationalem touristischem Interesse.

Volksfest von nationalem touristischem Interesse in Andalusien

Die ersten Kulte wurden in Lieja im Jahr 1230 gefeiert. Es war Papst Urban IV., der sie im Jahr 1261 auf die gesamte Kirche ausbreitete. Das Provinzkonzil von Tarragona führte das Fronleichnamsfest 1301 ein.

KUNSTHANDWERK

Saffianlederwaren

Es wird in den Dörfern Ubrique, Prado del Rey und Villamartín ausgeführt. Zweifelsfrei hebt sich Ubrique aus folgenden Gründen besonders hervor: im Laufe der Geschichte haben verschiedene Zivilisationen, wie etwa die Römer und die Araber, das Dorf besiedelt. In den letzten Jahrhunderten gewann die Tradition der Saffianlederwaren an Bedeutung. Im 18. Jahrhundert wurden zahlreiche Fabriken gegründet.

Durch die Römerstraße, die von Ubrique nach Benaocaz und Villaluenga führt, wurde die Entwicklung der Lederindustrie begünstigt. Das Dorf verfügt heute über die größte Dichte traditioneller Lederwerkstätten in Europa. Die Lederindustrie ist so hoch entwickelt, dass für die wichtigsten Marken der Welt produziert wird: Loewe, Cartier, Christian Dior, Yves Saint Laurent, Nina Ricci, Dunhill, Balmain.

Der Fleiß und der Unternehmergeist der Menschen aus Ubrique machen die Stadt in Bezug auf Lederwaren zu einer Referenz auf europäischer und sogar weltweiter Ebene. Die Branche setzt außerdem mehr denn je auf Qualität, Design und Innovation.

Korbwaren

Besonders erwähnenswert sind die Korbwaren aus Setenil de las Bogedas und Bornos. Insbesondere die traditionelle Herstellung von Körben ist in der Gegend berühmt.

Keramik

Arcos de la Frontera belegt hinsichtlich der Anzahl an Werkstätten als auch des Produktionsumfangs den fünften Platz in der Grundstruktur des Kunsthandwerksektors der Provinz Cádiz. Insofern ist es ein Ort, in dem das Kunsthandwerk in seiner Fülle und Vielfalt einen bedeutenden Entwicklungsschub und Aufschwung in Richtung Markt erlebt. 
Es handelt sich um kleine Töpfer-Werkstätten, in denen Keramik unterschiedlicher Stile hergestellt wird, angefangen bei den traditionellsten Keramiken von Ramón Carrillo oder Andrés Oviedo bis hin zur innovativsten Keramikkunst von Pascale Pérez.

Musikinstrumente

Gitarren

Die Gitarren von Agodonales sind berühmt. Ein Besuch lohnt sich, allein um den Kunsthandwerkern bei der Arbeit zuschauen zu können.

Dudelsäcke

Bei den Dudelsäcken aus El Gastor handelt es sich um Blasinstrumente mit einfachem Rohrblatt, die anderen auf der iberischen Halbinsel verbreiteten rustikalen Klarinetten ähnlich sind. Der Name Dudelsack sollte uns nicht fehlleiten und uns fälschlicherweise an ein Instrument mit Dudelsackbalg denken lassen.

Möbel und Saffianlederwaren 

Die traditionellen Handwerkserzeugnisse von El Bosque sind Schreinerarbeiten und Saffianlederwaren, die für die Gegend typisch sind. In den letzten Jahren hat die traditionelle Möbelproduktion einen großen Impuls erlebt. Das Möbelhandwerk von El Bosque ist von Generation zu Generation weitergetragen worden, ohne seinen traditionellen Charakter verloren zu haben.

Rundfahrten

Route GPS

Karte

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