Route der Verfassung 1812

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Constitución Cádiz 1812.jpg
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Monumento Constitución Cádiz 1812.jpg
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Real Teatro de las Cortes de San Fernando.JPG
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Oratorio San Felipe Neri
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Constitución de Las Cortes Generales en San Fernando
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Iglesia Mayor de San Fernando 2.JPG
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Cadiz, „das goldene Tor zu einer freien Nation" (The Times)

 Ein bedeutendes Ereignis in der Geschichte von Cádiz hat mir der ersten Spanischen Verfassung zu tun - im Volksmund „La Pepa" genannt - zu tun, die hier verfasst und ausgerufen wurde. Ihr Spitzname rührt von der Tatsache her, dass die Ausrufung am 19. März, dem Tag des Heiligen Josef, erfolgte. Der Verfassungstext wurde zum Vorbild für die der Kolonien in Lateinamerika, die sich nach und nach ihre Unabhängigkeit erstritten. Als eine der fortschrittlichsten Verfassungen in der Geschichte Spaniens - trotz einer gewissen Utopie und ihrer zeitlich recht beschränkten Geltung (1812-14, 1820-23 und 1836) wurde sie zum Symbol des spanischen Liberalismus.

Mitten im Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich wurden aufgrund der außergewöhnlichen Konjunktur in Spanien infolge der Invasion der napoleonischen Truppen und des Machtvakuums, welches durch das Exil Fernando VII entstanden war, die spanischen Cortes in San Fernando und Cádiz zusammengerufen. Diese Einberufung jenes Sondergremiums der Cortes Generales geschah im Jahre 1810, und es sollte seine Sitzungen bis 1813 fortsetzen. Die ersten Treffen fanden in Isla de León, dem heutigen San Fernando, im teatro de Las Cortes (Theater der Cortes), statt, da in Cádiz zu jener Zeit eine Gelbfieberepidemie wütete; ab 1811 wurden sie im oratorio de San Felipe Neri de Cádiz fortgesetzt.

So machten in Cádiz etwa 200 Männer durch die Ausarbeitung der rechtlichen Reformen Spanien zum zweiten Vorreiter der Revolutionen nach Frankreich. Die neue Spanische Verfassung von 1812 kann als die fortschrittlichste ihrer Zeit gesehen werden, denn sie legte den Grundstein des Konstitutionalismus  und der liberalen Staatsformen in Spanien. Schon damals galt sie daher als wesentliches Vorbild für die folgenden freiheitlichen Revolutionen in Europa und Lateinamerika.

Unser Vorschlag zum Entdecken von Cádiz und San Fernando, den Protagonisten eines der wichtigsten Momente der neueren Geschichte Spaniens und Lateinamerikas ist der Besuch jener liberalen Städte im Rahmen einer zwei- bis dreitägigen Route zu den verschiedenen Orten, Bauwerken, Plätzen, Straßen, etc.

Lassen Sie sich auf eine Zeitreise ein, die Sie in die Vergangenheit zwischen 1810 und 1812 versetzt; spüren Sie den Geist von Cádiz und der Insel vor der gaditanischen Küste; erleben Sie das revolutionäre Freiheitsgefühl, das jene neue Verfassung mit sich brachte, die so   entscheidend für Europa und Amerika werden sollte. Lernen Sie die Stadt kennen, die 2012 das große Jubiläum der Demokratie und des Konstitutionalismus feierlich begehen wird.

Wir hoffen Sie genießen einen angenehmen Spaziergang durch Geschichte und Kultur der beiden Orte - und falls es die Zeit erlauben sollte, vergessen Sie nicht, dass beide außerhalb der kulturellen Sehenswürdigkeiten unserer Route noch viele weitere Freizeit- und Vergnügungsaktivitäten zum Kennenlernen bieten.

Strecken

 

EIN SPAZIERGANG DURCH DAS CADIZ VON 1812

Einen Spaziergang durch Cádiz, die älteste Stadt des Abendlandes, könnten Sie locker an einem einzigen Tag schaffen, doch wir schlagen zwei Tage vor. Das gibt Ihnen mehr Zeit, die Stadt ganz in Ruhe Stück für Stück zu erforschen, indem Sie durch die Straßen schlendern und sich mit ihrer Geschichte und ihrer Kultur vertraut machen - vor allem jedoch mit ihren Einwohnern.

Beginnen Sie den Tag mit einem leckeren, landestypischen Frühstück: churros con chocolate (mit Schokolade überzogenes spanisches Brandgebäck) oder einem Kaffee in einer Bar in der Nähe des Marktes oder der Plaza de San Francisco. Danach können Sie mit der Besichtigung beginnen. Gehen Sie am besten einfach zu Fuß - es ist die einfachste und beste Art, Cádiz, „La Tacita de Plata" (die „Schweigsame Silberne"), kennen zu lernen.

Ihnen stehen nun mehrere Möglichkeiten offen:

Sie können entweder auf eigene Faust einen Spaziergang durch Cádiz machen, und den Spuren der Verfassung La Pepa folgen; zuvor jedoch lohnt es sich, dem Centro de Interpretación de La Pepa in der Straße calle Ancha einen Besuch abzustatten. Achten sie beim Anschauen der Einrichtung vor allem auf die multimediale Informationsplattform, die das großartige geschichtliche Erbe und die Dokumentation über die Verfassung bestens hervorhebt.  Hier erhalten Sie auch einen kleinen Tourführer, in dem alle wichtigen Details zu Ihrem Rundgang durch Cádiz enthalten sind.

Eine andere Möglichkeit, sich über die Route zu informieren, ist ein Besuch des Fremdeverkehrsamts der Stadt, das am Boulevard Paseo de Canalejas liegt.

Je nach Vorliebe können Sie aber auch eine etwas andere, theatralischere Art Besichtigungstour genießen: Folgen Sie dazu einer der Gruppen von Schauspielern und Historikern (Hin- und Rückweg), die Ihnen - im Stil der damaligen Zeit gekleidet - die Stadt auf unterhaltsame und lustige Weise näherbringen und Sie vor allem mit viel Sinn für Humor, der in Cádiz nie fehlt, in die Vergangenheit entführen.

Dieser Spaziergang ist perfekt geeignet, um den Weg nachempfinden, den die Bürgerprozession am 19. März 1812, als sie die neue Verfassung an verschiedenen Stellen in der Stadt proklamierte.

Die Route nimmt ihren Anfang am Platz Plaza de España, einem heutigen Sinnbild der Verfassungsgebung. Hier ist das Monumento a Las Cortes errichtet, welches anlässlich der Feier des hundertjährigen Bestehens der Verfassung erbaut worden war. Nehmen Sie sich Zeit, den Platz aufmerksam von allen Seiten aus zu betrachten. An diesem Platz befindet sich auch der Palast des Provinzialrats, im ehemaligen Zollamt - von hier aus startete in jener Zeit der Menschenzug zur Ausrufung der Verfassung, und hier wurde auch der Verfassungstext zum ersten Mal öffentlich verlesen.

Der gesamte Platz ist umgeben von historischen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert wie etwa den alten Häusern der Handelsherren mit ihren Wachtürmen, die es erlaubten, die Ankunft  der Schiffe mit ihren  Warenladungen aus Übersee zu betrachten. Herausragende Beispiele sind la casa de las Cinco Torres (Haus der fünf Türme) und, gleich rechts daneben, la casa de las Cuatro Torres (Haus der vier Türme), beide aus dem 18. Jahrhundert stammend. Nun schon in der Nähe des Meeres angelangt befinden Sie sich an der Stadtmauer des Stadtviertels San Carlos, einer der Verteidigungsanlagen derer Cádiz im Verlaufe seiner Geschichte zum Abwehren von Plünderungen und feindlicher Invasionen bedurfte. Durchqueren Sie das ebenfalls aus dem 18.  Jahrhundert stammende Stadtviertel San Carlos und flanieren Sie durch den Park Alameda Apodaca  direkt am Strand, einer der schönsten Spazierwege von Cádiz mit Ursprung im Jahre 1617 und seit jeher ein Ort zum Wohlfühlen und zur Erholung für die Bewohner der Stadt. Am Ende der Alameda befindet sich die barocke Kirche iglesia del Carmen, in der zum Dank für den Abschluss des Verfassungstextes die Dankmesse „Te Deum" zelebriert wurde.

Von dort aus gelangen Sie zur plaza del Mentidero, unter der Belagerung einer der sichersten Orte der Stadt, da die französischen Bombengeschütze nicht bis hierher reichten. Hier fand auch die zweite Verlesung des Verfassungstextes statt. Dieser Platz eignet sich übrigens gut, um auf einer der schönen Terrassen der Bars ein bisschen neue Kraft zu tanken.

Es folgt als nächstes der Platz plaza de San Antonio, Mittelpunkt des Stadtlebens und Zeuge der dritten Verlesung der Verfassung, der auch den Namen Plaza de la Constitución (Platz der Verfassung) trägt. Als Kern des bürgerlichen Lebens und Zentrum des religiösen Lebens des 19. Jahrhunderts sind viele schöne Gebäude der bürgerlichen Architektur aus jener Zeit erhalten geblieben: la casa Aramburu (Haus Aramburu), el Casino Gaditano (Casino von Cádiz), und das Gebäude des einstigen Café Apolo. Letzteres spiegelt eindeutig die Gewohnheit im Cádiz des Jahres 1812 wider, die Cafés als Treffpunkt für Versammlungen und gesellschaftliche Aktivitäten zu nutzen. Wer sich über die neuesten Entwicklungen in den Cortes informieren wollte, kam hierher, ebenso wie Teilnehmer an Tertulien.

Schließlich gelangen wir zur Kirche oratorio de San Felipe Neri, dem Hauptprotagonisten der Verfassung von 1812 - hier wurde die Carta Magna ersonnen und unterzeichnet, eben hier fanden die Verhandlungen der Verfassungsgeber statt.  Im angrenzenden Gebäude befindet sich das Museum der Cortes von Cádiz, das dem Besucher ein besseres Verständnis von La Pepa vermittelt. Hauptattraktion des Museums ist eine großflächige Nachstellung der Stadt im Jahre 1777 aus Edelgehölzen und Elfenbein, ebenso wie das künstlerische bunte Glasfenster über der Haupttreppe mit der allegorischen Nachstellung des Amtseids der Verfassung.  Beide Gebäude sind zur Zeit in Renovierung, werden  doch bald für Besucher geöffnet.

Die calle Ancha war das Zentrum der Noblesse der Stadt und der Boulevard par excellence, stets bevölkert von hohen Persönlichkeiten aus der Politik, Literatur, dem Militär und der wohlhabenderen Bevölkerung.  Zum Abschluss des umfangreichen  Rundgangs wenden Sie sich in Richtung des Platzes plaza de San Francisco. Das dortige Kloster war einst Wohnhaus der 12 Verfassungsgeber.

Auch befand sich hier das Zentrum des kommerziellen Lebens mit seinen Cafés, Gasthöfen und exzellenten Küchen, aus denen viele der klassischen Gerichte von Cádiz stammen, darunter natürlich auch das beliebte französische Omelett, das hier seine Geburtsstunde feierte - oh ja, wir schwören es Ihnen!  Wohl aus Gründen der Knappheit bestimmter Lebensmittel, darunter die Kartoffel, konnte eine Zeit lang keine Kartoffeltortilla gemacht werden, so dass die Menschen sich gezwungen sahen, für ihre Tortillas nur Eier zu benutzen, jene Tatsache, die ihr den Namen des „französischen" Omeletts in Abgrenzung zur spanischen Tortilla einbrachte.

Zur Essenszeit empfehlen wir Ihnen einen Besuch in einer der Bars, wo Sie die typischen Tapas von Cádiz kosten können, oder eines der Restaurants, die im Gastronomieführer für die gaditanische Küche Guía Gastronómica de la Provincia de Cádiz empfohlen werden

SAN FERNANDO: ALS SPANIEN EINE INSEL WAR

Umgeben vom Nationalpark der Bucht von Cádiz liegt nur 8km von Cádiz entfernt die alte Insel Isla de León. Mit ihren Feuchtgebieten, Salinen und Dünen bietet sie eine abwechslungsreiche Landschaft. Am 24. September 1810 ereignete sich hier eines der bedeutendsten Geschehnisse der Geschichte San Fernandos, das erste Zusammentreten der Cortes Generales y Extraordinarias Spaniens mitten in Zeiten der Invasion des napoleanischen Heeres in Spanien.

In der Königsvilla der Isla de León, zusammen mit Cádiz die einzige Feldschanze, die nicht vom französischen Heer eingenommen wurde, waren die Cortes vom 24. September 1810 bis zum 20. Februar 1811 versammelt, ehe sie ihre Sitzungen an letzterem Datum nach Cádiz verlegten.

Zur Würdigung ihrer Tapferkeit unter der napoleonischen Besetzung verliehen die Cortes der Insel den Stadttitel und gaben ihr den Namenszusatz San Fernando im Gedenken an König Ferdinand VII.  Das Regierungsgremium Spaniens und Lateinamerikas (Junta Suprema Central Gubernativa de España e Indias), das auf der Insel León Zuflucht gefunden hatte, beschloss die Bildung eines Regentschaftsrats, der von ihm alle notwendige Autorität und Macht verliehen bekam und sich in der Klosterschule Santa María einrichtete, die somit zeitweise zum Regierungssitz des Landes wurde.

Von hier startet die „parlamentarische" Besichtigungstour in San Fernando. Die Klosteranlage in der Straße calle Real, mitten in der Pulsader Stadt gelegen, birgt zahlreiche schöne Beispiele der Architektur des 18. Jahrhunderts aus der Epoche des Barock und der Neoklassik. Diese wechseln sich an Gebäuden für die unterschiedlichsten Zwecke ab wie Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden, Militärbauwerken und religiösen Bauten.

In der Rathausvilla der Königlichen Insel León, einem neoklassichen eklektischen Gebäude, kamen am 24. September 1810 zum ersten Mal die Abgeordneten der Cortes Generales y Extraordinarias zusammen. An jenem Morgen um halb zehn begaben sich die vom Regentschaftsrat gewählten Abgeordneten zur Messe in der größten nahegelegenen Pfarrkirche San Pedro und San Pablo.

Von hier aus gingen sie zu Fuß zu dem Ort, der für die Sitzungen der Cortes am besten geeignet war, dem Komischen Theater Teatro Cómico de la Isla, dessen Bühne und Zuschauersaal dergestalt renoviert wurden, dass sie eine Art Halbkreis bildeten und die Logen als Sitzreihen genutzt werden konnten.  Nicht wenige der revolutionärsten Maßnahmen der Cortes  wurden in diesem Theater verabschiedet, darunter auch das Prinzip der Volkssouveränität, die Gewaltenteilung und die Immunität der Abgeordneten in ihrem Amt als Vertreter der Interessen des Volkes. 

Bis zum einschließlich 20. Februar 1811 verblieben die Cortes an ihrem Sitz im damaligen Komischen Theater auf der Insel, das damals den Namen „Teatro Cómico de la Villa de la Real Isla de León" trug und später zu Ehren der Verfassungsgeber in Teatro de Las Cortes umbenannt wurde.  

 Die damals stark militärisch geprägte Tradition durch die strategische Bedeutung für die Kriegsflotte favorisierte den Bau von Gebäuden, die noch heute Zeugnis der militärischen Wichtigkeit der Gegend sind wie das Arsenal La Carraca (San Fernando), die Wetterwarte Marina, ein bedeutendes wissenschaftliches Zentrum, das die offizielle Uhrzeit in Spanien festlegte, der Pavillon Marinos ilustres, das Krankenhaus San Carlos.

Ein Besuch des neuen Besucherzentrums  Centro de Interpretación del Parlamentarismo, das mit den neuesten Technologien ausgestattet ist, um dem Publikum jeden Alters die Kenntnis, die Interpretation und die Auswirkungen jener Ereignisse zu erleichtern, die zur Bildung des Parlaments führten und zur Grundlage der modernen Demokratien wurden, rundet die Besichtigungstour ab.

Weitere Informationen

Ein Tag in Cadiz

Wenn Sie sich entscheiden, die Route an einen Tag zu machen, finden Sie hier ein paar orientierende Ratschläge, die Ihnen helfen, den zweiten Tag zum Entdecken anderer Ecken der Stadt zu nutzen:

Am Morgen:

Es empfiehlt sich ein Besuch des Marktes mercado de Abastos, eine einzigartige Erfahrung fürs Auge und die Sinne und der ideale Ort, sich zwischen den Ständen zu verlieren, die Bewohner der Stadt kennen zu lernen und nebenbei die große Vielfalt an Fisch und Meeresfrüchten aus der Bucht von Cádiz zu kosten.

Rundgang zu Fuß durch den historischen Stadtkern: in Richtung Kathedrale nach dem Marktbesuch nutzen Sie die Gelegenheit für einen Besuch im museo de la Catedral (Museum der Kathedrale), oder besteigen Sie den Turm Torre de Poniente und betrachten die Stadt von oben.  Neben der Kathedrale achten Sie darauf, nicht die Ausgrabungsstätte der Bischofsresidenz auszulassen, die die Spuren vieler Kulturen und Volksgruppen auf ihrem Weg durch die Hauptstadt vereint.  Im gleichen mittelalterlichen Stadtviertel namens Pópulo - dem ältestem der Stadt -, befinden sich die Kirche Santa Cruz oder Alte Kathedrale im Barockstil  und das Römische Theater - das zweitgrößte Spaniens, zur Zeit in Renovierung.

Besuchen Sie den Torre Tavira, einen typischen Wachturm aus der amerikanischen Epoche wie sie an den Häusern der Händler und Schiffsbelader waren und von denen heute noch etwa 100 über die ganze Stadt verteilt sind.  Beispiele sind das Haus der fünf Türme, das Haus der vier Türme oder die Bella Escondida.

Bei einer Besichtigung der Torre Tavira sollten Sie unbedingt die Camera Obscura besuchen, die die Möglichkeit bietet, das Leben der Stadt in Echtzeit zu verfolgen.  Auf dem Weg durch den historischen  Stadtkern lassen sich eine Vielzahl an Hauspalästen des 18. und 19. Jahrhunderts wie die casa de las Cadenas („Ketten"-haus), Casa del Almirante (Haus des Admirals), Palacio de Mora (Mora-Palast), casa Aramburu (Haus Aramburu), etc., bestaunen.

Interessant zu besichtigen ist auch das Stadtmuseum von Cádiz (an der Plaza de Mina), das unter anderen Kunstwerken eine der besten phönizischen Kunstsammlungen mit zwei auf der Welt einzigartigen antropoiden Sarkophagen besitzt, ebenso wie römische Kunst und Gemälde des Künstlers Zurbarán.

Am Abend:

Nutzen Sie den Abend zu einem Spaziergang durch die Straßen und Plätze der Stadt, wo Klöster mit Einflüssen der Neuen Welt anzutreffen sind wie das Kloster Santo Domingo, das Kloster San Francisco, etc.

Auch lohnt sich ein Besuch des Oratorio de la Santa Cueva mit Fresken von Goya.  Der barocke Komponist Joseph Haydn inspirierte sich in dieser Kirche zur Komposition sein ihm für Ostersonntag in Auftrag gegebenes Stück „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze".

Ebenfalls lohnenswert ist ein Spaziergang über das von den Stadtmauern umgebene Gelände direkt am Meer. Umrunden Sie das historische Stadtzentrum, wandeln Sie durch die wunderschönen Parks wie den Park Alameda oder den Genovesischen Park und bestaunen Sie die Schutzwälle, die bis zum Strand La Caleta reichen, einem kleinen Strand mitten im Bürger- und Fischerviertel La Viña, der Wiege des Karneval von Cádiz. Hier gibt es zwei großartige Burgen, Santa Catalina und San Sebastián (16. und 17. Jahrhundert) sowie Bäder vom Anfang des 19. Jahrhunderts, in denen sich heute ein Forschungszentrum für Unterwasserarchäologie befindet.

Ein Tag in San Fernando

Zusätzlich zu den bisher im Rahmen der Spazierroute vorgestellten genannten Orten finden Sie hier noch Vorschläge zum Besichtigen weiterer Orte:

Die Burg San Romualdo: Dieses „ribat" oder befestigte arabische Kloster entstand wohl gegen Ende der mittelalterlichen Epoche.

Ø Eine Strandpromenade verläuft entlang des Leitrohrs des Dorfes Sancti-Petri in der Nähe der Zuazo-Brücke nahe der Burg, die einen natürlichen Verteidigungsschutz gegen das französische Heer bot.

Auch der Botanische Garten ist aufgrund seiner schönen Anlagen sehr zu empfehlen.

Im alten Dorf Sancti-Petri mit dem gleichnamigen Strand probieren Sie unbedingt die exquisiten Fischspezialitäten und Meeresfrüchte. Machen Sie einen Spaziergang durch die Bucht oder besuchen Sie die Insel mit der Burg von Sancti Petri, dem ehemaligen Tempel des Gottes Melkart (Herkules der Römer).

Weiterhin empfehlen wir die Besichtigung einer Saline zum Kennenlernen dieser Jahrtausende alten Tradition der Salzgewinnung. Sie haben auch die Möglichkeit, direkt bei der Salzförderung aus dem Meer zuzusehen  

Ø Flamencoliebhaber sollten unbedingt die Route des Camarón erkunden und die wichtigsten Orte im Leben des genialen Flamencosängers kennenlernen.

Wir hoffen Sie genießen einen angenehmen Spaziergang durch Geschichte und Kultur der beiden Orte - und falls es die Zeit erlauben sollte, vergessen Sie nicht, dass beide außerhalb der kulturellen Sehenswürdigkeiten unserer Route noch viele weitere Freizeit- und Vergnügungsaktivitäten zum Kennenlernen bieten.

INTERESSANTE LINKS

Tourismusbüro Cádiz

Kathedrale von Cádiz

Tourismus in San Fernando

Theatralische Stadtführungen

Theater der Cortes

Rundfahrten

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