Medina Sidonia

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Geschichte

Die Stadt Medina-Sidonia ist eine der geschichtsträchtigsten der Provinz Cádiz und war Treffpunkt verschiedener Zivilisationen.

Die Ansiedlung von Menschen seit der Vorgeschichte wird durch die gemachten Ausgrabungen offensichtlich, wie z.B. anhand der Höhlen, die sich zwischen Berrueco und Sierra de la Momia erstrecken und ihren Höhepunkt im Tajo de las Figuras (Benalup) und der "Venus de la Fecundidad" finden.

Laut Estrabón war sie Teil des sagenhaften Reiches Tartessos. Die Phönizier nannten sie Bulla Assido, die Römer Asido Caesarina. Unter den Westgoten war sie Bischofssitz.

In der Zeit der Mauren entwickelt sie sich zur Hauptstadt der Cora de Saduna, eines großen Gebietes, das eine wichtige Rolle in Al-Andalus spielte bis es im 11. Jahrhundert von den Normannen zerstört wurde.

Die christliche Eroberung fand im Jahre 1264 statt, als die Truppen Alfons X. die Stadt einnahmen.

Vom 15. Jahrhundert bis zur Cortes de Cádiz (1812) war sie Teil des Herrschaftsgebietes der Familie Guzman.

Namhafte Personen

Yusuf Ben Muhammad, 10. Jahrhundert. Schriftsteller.
Manuel Montes de Oca, (1804-1841). Seemann, Politiker und Schriftsteller.
Mariano Pardo de Figueroa, der mit dem Pseudonym Doctor Thebussem unterschrieb, (1828-1918). Schriftsteller.